K-ART, Malerei aus Arosa

Wo Worte enden, beginnt Farbe.

Meike B. Kirchner malt aus Dringlichkeit. Roh, intensiv, voller Aufbruchskraft. Und sie trägt einen Namen, den die Kunstgeschichte kennt.

Mal mit der Maus. Die Farbe gehört dir.
Emma, 2014. Acryl auf Leinwand, 80 x 60 cm
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Der Name
Kirchner.

Im Stammbaum ihrer Familie steht Ernst Ludwig Kirchner. Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke, einer der prägenden Maler des deutschen Expressionismus. Die letzten 21 Jahre seines Lebens malte er in den Bündner Bergen. Nicht weit davon, in Arosa, malt heute sie.

Scroll weiter. Die Geschichte läuft seitwärts, von Aschaffenburg über Dresden, Berlin und Davos bis heute.

1880
Aschaffenburg

Am 6. Mai kommt Ernst Ludwig Kirchner zur Welt. Der älteste Sohn, zwei jüngere Brüder. Er studiert Architektur. Und malt.

Ernst Ludwig Kirchner, Der Maler (Selbstbildnis)
E. L. Kirchner, Der Maler (Selbstbildnis). Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
1905
Dresden

Am 7. Juni gründet er mit Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff die Künstlergruppe Brücke. Ihr Programm schneidet er selbst in Holz.

Programm der Brücke, Holzschnitt von Ernst Ludwig Kirchner
Programm der Brücke, Holzschnitt, 1906
1911
Berlin

Die Grossstadt wird sein Motiv. Kanten, Tempo, Menschen in grellen Farben. 1914 malt er den Potsdamer Platz.

Ernst Ludwig Kirchner, Potsdamer Platz, 1914
Potsdamer Platz, 1914. Nationalgalerie, Berlin
1917
Davos

Der Krieg hat ihn gebrochen. Krank kommt er in die Berge. Und bleibt. Die Alpen, die Bauern, das Licht: Graubünden wird sein Werk.

Ernst Ludwig Kirchner, Davos im Schnee, 1923
Davos im Schnee, 1923
1919
Stafelalp

Er malt die Tiere der Alp, die Hirten, die Hänge. Farbe so stark, dass sie leuchtet.

Ernst Ludwig Kirchner, Stafelalp, Rückkehr der Tiere, 1919
Stafelalp, Rückkehr der Tiere, 1919
1937
«Entartet»

Die Nationalsozialisten entfernen 639 seiner Werke aus deutschen Museen. 32 davon hängen in der Schmähausstellung «Entartete Kunst».

Ernst Ludwig Kirchner, Bergatelier, 1937
Bergatelier, 1937
1938
Frauenkirch

Am 15. Juni stirbt Ernst Ludwig Kirchner bei Davos. Seine Bilder hängen heute in den grossen Museen der Welt. In Davos trägt ein Museum seinen Namen.

Ernst Ludwig Kirchner, Herbstlandschaft bei Davos, 1936
Herbstlandschaft bei Davos, 1936
Heute
Arosa

Meike B. Kirchner, geborene Kirchner, malt in Arosa. Graubünden, wieder. Acryl auf Leinwand, gross und direkt. Ein anderer Weg, dasselbe Drängen.

Meike B. Kirchner
Meike B. Kirchner
1880190519111917191919371938HEUTE
Programm der Brücke, Holzschnitt, 1906

Programm der Brücke. Holzschnitt von E. L. Kirchner, 1906.

Ein Wort, 120 Jahre
«Jeder gehört zu uns, der unmittelbar und unverfälscht das wiedergiebt, was ihn zum Schaffen drängt.»
Ernst Ludwig Kirchner Programm der Brücke, 1906
Drängen. Dringlichkeit.
«Ich bin Malerin aus Dringlichkeit.»
Meike B. Kirchner heute, in Arosa

Zwischen beiden Sätzen liegen 120 Jahre. Und derselbe Kern: Nicht malen, um zu gefallen. Malen, weil es raus muss. Was er unverfälscht nannte, nennt sie roh, wahr, echt.

Graubünden

Dieselben Berge.
Ein Jahrhundert dazwischen.

Davos, 1917 bis 1938

Ernst Ludwig Kirchner. Hier entstehen seine Bergbilder, Alpszenen und Holzschnitte. Hier stirbt er.

Arosa, heute

Meike B. Kirchner. Ihr Atelier, ihr Licht, ihre Leinwand. Und ein Bündner Steinbock, 150 cm hoch.

Meike B. Kirchner, Malerin in Arosa
Meike Gabriele Kirchner
Die Malerin
Ich arbeite mit Farbe, wie andere mit ihren Narben. Tastend, ehrlich, kompromisslos.

Meine Bilder entstehen dort, wo Sprache versagt: in Momenten, die zu viel sind. Oder zu leer.

Ich habe viele Stürme erlebt. Ich bin stehen geblieben, als es schwer war. Und wieder aufgestanden, wenn nichts mehr ging. Diese Kraft und diese Fragilität stecken in allem, was ich male.

Ich glaube an das Leuchten im Bruch.An Schönheit im Widerspruch. Meine Kunst lebt vom Unfertigen, vom Fragen, vom Aushalten.

Viele Jahre habe ich Menschen und Unternehmen geführt. Wandel gestaltet und Räume geöffnet. Mit Klarheit, Herz und dem Mut, Neues zu wagen.

Heute ist mein Feld die Leinwand. Ich male nicht, um zu gefallen, sondern um zu zeigen, was sich zeigt.

Meike B. Kirchner malt am Fenster ihres Ateliers Hand mit Pinsel an der Leinwand Pinsel am Auge des Elefanten
Entstehung
01 DER STRICH

Der erste Strich ist immer ein Zögern.

Bleistift auf weisser Leinwand. Ein Elefant, noch Linie, noch Frage.

02 DIE FARBE

Dann ein Aufbruch.

Die Palette in der einen Hand, der Pinsel in der anderen. Schicht um Schicht kommt das Tier ins Licht.

03 DER BLICK

Nicht mit Idee. Sondern mit Gefühl.

Am Ende entscheidet ein Detail, ob ein Bild lebt. Ein Auge, ein Glanzpunkt, ein Atemzug.

Bleistiftskizze eines Elefanten auf Leinwand Meike B. Kirchner malt den Elefanten, Palette in der Hand Detail: Pinsel am Auge des Elefanten
Die Galerie

Schau hin.
Vielleicht spürst du, was bleibt.

Alle Werke hängen hier in ihren echten Grössen zueinander. Der Steinbock ist wirklich so viel grösser als das Selbstportrait. Klick auf ein Bild, um es in einem Wohnraum zu sehen.

Massstab: Der Balken unten links an der Wand entspricht 1 Meter. Zum Durchblättern ziehen oder wischen.
Ein Original

Ein Bild, das bleibt.

Jedes Werk ist ein Unikat, Acryl auf Leinwand. Wenn dich ein Bild nicht loslässt, schreib Meike direkt.

«Meine Galerie ist kein Museum. Sie ist Begegnung.»

contact@kirchner-art.ch +41 79 404 13 40
Aegertaweg 11, 7050 Arosa, Schweiz
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