Am 6. Mai kommt Ernst Ludwig Kirchner zur Welt. Der älteste Sohn, zwei jüngere Brüder. Er studiert Architektur. Und malt.

Meike B. Kirchner malt aus Dringlichkeit. Roh, intensiv, voller Aufbruchskraft. Und sie trägt einen Namen, den die Kunstgeschichte kennt.
Im Stammbaum ihrer Familie steht Ernst Ludwig Kirchner. Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke, einer der prägenden Maler des deutschen Expressionismus. Die letzten 21 Jahre seines Lebens malte er in den Bündner Bergen. Nicht weit davon, in Arosa, malt heute sie.
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Am 6. Mai kommt Ernst Ludwig Kirchner zur Welt. Der älteste Sohn, zwei jüngere Brüder. Er studiert Architektur. Und malt.

Am 7. Juni gründet er mit Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff die Künstlergruppe Brücke. Ihr Programm schneidet er selbst in Holz.

Die Grossstadt wird sein Motiv. Kanten, Tempo, Menschen in grellen Farben. 1914 malt er den Potsdamer Platz.

Der Krieg hat ihn gebrochen. Krank kommt er in die Berge. Und bleibt. Die Alpen, die Bauern, das Licht: Graubünden wird sein Werk.

Er malt die Tiere der Alp, die Hirten, die Hänge. Farbe so stark, dass sie leuchtet.

Die Nationalsozialisten entfernen 639 seiner Werke aus deutschen Museen. 32 davon hängen in der Schmähausstellung «Entartete Kunst».

Am 15. Juni stirbt Ernst Ludwig Kirchner bei Davos. Seine Bilder hängen heute in den grossen Museen der Welt. In Davos trägt ein Museum seinen Namen.

Meike B. Kirchner, geborene Kirchner, malt in Arosa. Graubünden, wieder. Acryl auf Leinwand, gross und direkt. Ein anderer Weg, dasselbe Drängen.

Programm der Brücke. Holzschnitt von E. L. Kirchner, 1906.
Zwischen beiden Sätzen liegen 120 Jahre. Und derselbe Kern: Nicht malen, um zu gefallen. Malen, weil es raus muss. Was er unverfälscht nannte, nennt sie roh, wahr, echt.
Ernst Ludwig Kirchner. Hier entstehen seine Bergbilder, Alpszenen und Holzschnitte. Hier stirbt er.
Meike B. Kirchner. Ihr Atelier, ihr Licht, ihre Leinwand. Und ein Bündner Steinbock, 150 cm hoch.

Meine Bilder entstehen dort, wo Sprache versagt: in Momenten, die zu viel sind. Oder zu leer.
Ich habe viele Stürme erlebt. Ich bin stehen geblieben, als es schwer war. Und wieder aufgestanden, wenn nichts mehr ging. Diese Kraft und diese Fragilität stecken in allem, was ich male.
Viele Jahre habe ich Menschen und Unternehmen geführt. Wandel gestaltet und Räume geöffnet. Mit Klarheit, Herz und dem Mut, Neues zu wagen.
Heute ist mein Feld die Leinwand. Ich male nicht, um zu gefallen, sondern um zu zeigen, was sich zeigt.
Bleistift auf weisser Leinwand. Ein Elefant, noch Linie, noch Frage.
Die Palette in der einen Hand, der Pinsel in der anderen. Schicht um Schicht kommt das Tier ins Licht.
Am Ende entscheidet ein Detail, ob ein Bild lebt. Ein Auge, ein Glanzpunkt, ein Atemzug.
Alle Werke hängen hier in ihren echten Grössen zueinander. Der Steinbock ist wirklich so viel grösser als das Selbstportrait. Klick auf ein Bild, um es in einem Wohnraum zu sehen.
Jedes Werk ist ein Unikat, Acryl auf Leinwand. Wenn dich ein Bild nicht loslässt, schreib Meike direkt.
«Meine Galerie ist kein Museum. Sie ist Begegnung.»